Mein Blog über meinen Freiwilligendienst von August 2012 bis August 2013 in Ruanda, dem Land der tausend Hügel als MaZ - Missionarin auf Zeit. Viel Spaß beim lesen und danke an alle die mich während des Jahres begleiten, auf welche Weise das auch sein mag. Liebste Grüße, Anni
Donnerstag, 15. August 2013
Hallo Malaria…
Meine ruandische Geburtstagstaufe
Mein
Geburtstag war ein Freitag und der letzte richtige Schultag des 2.Terms,
nachdem wir die Endexamen beendet hatten. Teacher Robert erklärte den Kindern
unserer Middle Class A dass heute mein Geburtstag sei sobald ich in die Klasse
kam und so wurde ich von meinen Kindern mit einem Geburtstagsständchen begrüßt!
Sobald die Abschlussexamen des 2.Terms begannen machte ich auch keine
Büroarbeit mehr sondern half Robert wieder in unserer Middle Class A beim
abnehmen der Examen.
Von Eilika
und unseren Besuchern aus der Schweiz wurde ich abends total lieb, mit einem
heimlich vorbereiteten Geburtstagskuchen überrascht, mit Wunderkerzen und einer
aus Babybananen gelegten „20“. Auch das war eine sehr gelungene Überraschung!
Hiermit
möchte ich mich auch gleich für die vielen lieben Geburtstagswünsche per Brief,
Postkarte, Lied, Anruf, Sms, Email, Facebook und vor allem bei Skype bedanken!
Es ist immer wunderbar zu sehen dass so viele an mich denken, ganz ganz lieben
Dank dafür euch allen dass ihr meinen afrikanischen Geburtstag noch besonderer
gemacht habt!
Besuch Giacomo & Co
http://www.manishimwe.ch/
Zahnputzprojekt
Lange Rede
kurzer Sinn:
Als Kind
von zwei Zahnärzten bin ich unweigerlich sensibilisiert auf Zahnpflege, das
bringt das so mit sich und ich denke auch nicht dass das etwas Negatives ist,
im Gegenteil.
Einige der
Kinder unserer Schule hier haben schon ziemlich schlechte Zähne. Auf das Thema
Zahnpflege wird eben noch nicht so konzentriert hingewiesen, es gibt nicht so
viele Zahnärzte. Somit entstand die Idee
eines Zahnputzprojektes. Mit der Unterstützung meiner Eltern per
Zahnbürstenspende konnte es dann auch losgehen. Eine Infotafel hauptsächlich
für die Eltern, aber auch zum anschauen für die Kinder gestaltete ich draußen
und so führte ich das Zähne putzen nach dem Porridge in der neuen Primary
School und in Top Class in der Nursery School ein. Ihre Zahnbürsten lassen die
Kinder in der Schule, da die Lehrer nicht jeden Tag Zeit dafür finden durch den
Unterrichtsstoff, putzen die Kinder ca. an 3 der 5 Schultagen nach dem Porridge
ihre Zähne. Das solch ein Projekt funktioniert ist abhängig von der
Unterstützung der jeweiligen Lehrer, mal funktioniert es gut und mal eben auch
leider weniger, es ist auch schwer zu kontrollieren und die Lehrer anzuspornen.
Deswegen ist die Idee oft leider besser als die Umsetzung, aber aller Anfang
ist eben schwer.
Zukunftsplanung
Wenn man es
nennt wie in der Überschrift klingt das irgendwie so ernst und erwachsen, aber
es stimmt eben. Die Zeit bleibt ja nicht stehen, aber ich hatte mir schon bevor
ich nach Ruanda ging meine Gedanken darüber gemacht. Ich werde im September
eine Rettungsassistentenausbildung beginnen, dafür habe ich mich schon vor
meinem Jahr in Ruanda beworben, um dann hier keinen Stress haben zu müssen, da
ich schon wusste dass ich das machen möchte. Während des Jahres habe ich mich
um mehrere Praktikumsplätze beworben, die Voraussetzung und Teil der Ausbildung
sind. Das ging alles recht gut auch von hier aus und ich freue mich echt
ziemlich darauf dass dann auch dieser neue Teil in meinem Leben beginnt!
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